Konzept

Unser Konzept- mehr Details

1. Auszüge aus unserem Säuglingskonzept

2. Auszüge aus unserem sozialpädagogischen Konzept

 

1. Ausszüge aus unserem Säuglingskonzept

Grundbedürfnisse

Die ersten drei Lebensjahre eines Kindes haben einen hohen Stellenwert. Grundlegendes von Bedeutung für sein ganzes Leb

  • Die Grundsteinlegung der Lernfähigkeit vollzogen.
  • Die Grundsteinlegung der Beziehungsfähigkeit entwickelt.
  • Das Kind gestaltet von Geburt an aktiv, im Austausch mit anderen Menschen, seine eigenen Lernprozess

Säuglinge und Kleinkinder sind Individuen voller Entdeckungslust und Leistungsfreude. Damit die in den ersten Lebensjahren ein stabiles Urvertrauen bilden können, als Basis für ihre Entdeckungsfreude, müssen die Lebensbedingungen ihre Bedürfnisse berücksichtigen.

Zu den Bedürfnissen der Kinder die wir ind unserer Krippe berücksichtigen gehören u.a.:

  • Zuverlässige Bezugspersonen
  • Überschaubare Anzahl von Bezugspersonen
  • Mitarbeiterinnen die Signale der Kleinkindes deuten können
  • Mitarbeiterinnen die zur Stelle sind und schnell, differenziert handeln können.
  • Ein Tagesrythmus der die individuellen Bedürfnisse des Kindes berücksichtigt.
  • Eine Umgebung die angemessene Reize bietet und den Wechsel von Anregung und Ruhe berücksichtigt
  • Mitarbeiterinnen die die Autonomie des Kindes respektieren

Das bedeutet für uns in der Triangel Kinderkrippe:

Wir arbeiten nach einem festen Bezugspersonensystem

Wir räumen der Phase der Eingewöhnung einen hohen Stellenwert ein

Wir erkennen und achten die Grundbedürfnisse von Säuglingen und Kleinkindern

Wir berücksichtigen individuelle, sich verändernde Bedürfnisse von Säuglingen und Kleinkindern

Wir haben kleine Kleinkindgruppen mit maximal acht Kindern und drei Jahrgängen

Wir organisieren einen strukturierten Tagesablauf und pflegen Rituale

Wir legen Wert auf eine gute Kommunikation mit den Eltern der uns anvertrauten Kinder

Wir achten auf eine anregende Umgebung und Materialien

 

Unser Angebot- eine Kurzübersicht

Grundbedürfnisse

2. Auszüge aus unserem sozialpädagogischen Konzept

Unser Bild vom Kind

Wir achten jedes Kind als eigenständiges Individuum und ermutigen es zum selbständigen, autonomen Tun. Wir geben emotionale Zuwendung und Sicherheit, wenn es notwendig ist. Die Kinder lernen mittels gemeinsamer Aktivitäten und Kontakte altersgerecht Verantwortung zu übernehmen. Dies wird auch durch gruppenübergreifende Massnahmen gefördert. Die Mitarbeiterinnen schaffen einen Rahmen, indem das Kind aktiv seine Umgebung gestalten kann und zum Forschen, Entdecken und Ausprobieren angeregt wird. Liebevolle Zuwendung und das Respektieren der Fähigkeiten jeden Kindes fördern das Selbstvertrauen, ermutigen die Kinder und geben ein Gefühl der Geborgenheit.

Wir möchten die Entwicklung und Bildung der Kinder anregen und unterstützen es bei "seiner Suche nach Bedeutung". Auf spielerischem Weg geschieht die Auseinandersetzung mit der Sprache, Entwicklung der Sinne, logischem Denken, Natur- Sachbegenung, Materialkunde, Musik und Kreativität, Konzentration- und Motivationsentwicklung, Bewegungs- Gesundheitserziehung (Bildungselemente und Projektarbeit). Wir möchten den Kindern Normen und Werte vermitteln: Rücksichtsnahme, wertschätzendes Verhalten, Höflichkeit, Achtung und Manieren. Wir fördern ein wertschätzenden und achtenden Umgang mit Material.

Tagesrhythmus

Unser Tagesrythmus ist geprägt durch sich wiederholende Zeiten: Den Empfang am Morgen, dem "Znüni" gegen 9.00 Uhr, dem anschliessenden Morgenkreis, dem Mittagessen, dem "Zvieri" gegen 16.00 Uhr, dem Abschlusskreis und der Übergabe an die Eltern. Dazwischen ist Zeit für soziale Kontakte, spielerische, kreative oder kognitive Aktivitäten, im Freispiel oder anhand von Impulsen der Mitarbeiterinnen. Der Schlafrhythmus der Kinder wird nach den jeweiligen Bedürfnissen gestaltet.

Bezugspersonensystem & Gruppenerfahrungen

Unser Bezugspersonensystem und die sorgfältige Eingewöhnung stellt sicher, dass die Kinder eine Bindung zu den Bezugspersonen/Mitarbeiterinnen aufbauen können.

Die Gruppenzusammengehörigkeit wird durch den Morgenkreis, gemeinsame Spiele, Rituale, Rollenspiele, Ausflüge, Jahreszeitenfeste, Aussenaktivitäten und gemeinsame Mahlzeiten gefördert. Es werden gezielt verbindliche, gruppenübergreifende Aktivitäten organisiert, um den Kontakt zwischen den verschiedenen Altersgruppen zu fördern.

Kommunikation

Ein regelmässiger Kontakt zu den Eltern, sowie der Austausch aller Mitarbeiterinnen untereinander sorgen für einen guten Informationsfluss. Transparenz und Offenheit kennzeichnen unsere Kommunikation. Halbjährlich findet ein Elternabend statt, jährlich ein geplantes Elterngespräch.

Mahlzeitengetsaltung und Ernährung

Die Mittagsmahlzeiten beziehen wir von externe Stelle, Znüni und Zvieri breiten wir selber und auch mit Unterstützung der Kinder zu. Dabei achten wir auf eine gesunde, ausgewogene und altersgemässe Ernährung. Die Nahrung für die Säuglinge wird durch die Eltern mitgebracht. Es ist uns wichtig, dass das Essen in einer ruhigen Stimmung eingenommen wird dazu gehört ein tägliches Ritual zum Auftakt und ein gemeinsamer Abschluss des Essens.

Dokumentation und Berichtswesen

Über jedes Kind wir ein Notfallblatt geführt. Entwicklungsschritte und Besonderheiten im Alltag des Kindes werden von der Bezugsperson im Kinderordner aufgezeichnet und dokumentiert. Anhand des Wochenbuches erfahren die Eltern in Wort und Bild was in den vergangenen Tagen auf Gruppenebene geschehen ist.

Projekte

Während des Jahres planen wir, aufgrund von Beobachtungen in den Gruppen, gruppenübergreifende und gruppenbezogene Projekte.

 

Rituale und Symbole


Kinder brauchen Rituale. Rituale geben ihnen Orientierung und Sicherheit. Sie regeln den Tagesablauf. Rituale helfen den Kindern spielerisch Regeln zu befolgen, Grenzen kennenzulernen und schaffen somit Ordnung und Kontinuität (z.B. Znüniritual). Rituale helfen den Kindern sich in der Gruppe einzugliedern (z.B. Begrüssungsritual) und erleichtern das aufeinander Zugehen der Kinder, das zusammen agieren und spielen (z.B. Morgenkreisritual). Rituale verstärken das Gefühl, dass Kindern sich als Teil eines Ganzen fühlen können (z.B. Morgenkreisritual) und Rituale schaffen die Möglichkeit, dass jedes Kind im Mittelpunkt stehen darf (z.B. Geburtstagsritual).

Unsere Räume und Materialien

Eine sinnliche, flexible und sichere Raumgestaltung ist uns wichtig, da die Säuglinge und Kinder die Welt über ihren Körper und ihre Sinne erfahren. Die Mitarbeiterinnen sorgen für eine Raumgestaltung die allen gefahrlose Bewegung und Aktivitäten ermöglicht und die Autonomie fördert. Die "vorbereitete Umgebung" erleichtert Kindern ein eigenständiges Spielen und Lernen. Das freie Spiel bietet Möglichkeiten zu forschen und experimentieren, Bewegungen des eigenen Körpers wahrzunehmen, die Welt aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und körperliche sowie seelische Bedürfnisse zu befriedigen.

Wir bieten Spielzeuge und Materialien an, die dem unterschiedlichen Tätigkeitsniveau entsprechen, Spielmaterialien für unterschiedlichste Entwicklungsstufen sind vorhanden. Es wird kein Zeitdruck auf die Kleinstkinder ausgeübt, Eile und Hektik beim Spiel vermieden. Eine übersichtliche Auswahl an Spielmaterialien ist in den Räumen. Die Materialvielfalt stellt sicher, dass für jeden etwas dabei ist.

4294967295